In Marseille
Ich bin gestern in Marseille angekommen. Es gibt hier eine "maritime Schule" (mir fehlt der deutsche Begriff), an der einige Crewmitglieder der Rara Avis ihre Ausbildung gemacht haben. So habe ich einen Kontakt in Marseille bekommen und wurde von Pierre am Bahnhof abgeholt. Mit einigen Mitschuelern wohnt er etwas abseits von Marseille direkt am Meer (ich habe ein Bild vom Panorama hochgeladen). Ich werde hier sehr herzlich aufgenommen, auch wenn wir uns nur ueber die noetigsten Dinge verstaendigen koennen.
Heute kam ich dazu, mir die Stadt ein wenig anzusehen. Das Monument ist hier eine Kirche, hoch auf einem Berg, von der aus jede Menge Heilige damit beschaeftigt sind, die Stadt zu schuetzen. Vor allem aber ihre Seefahrer und den Hafen! Ich muss sagen, dass ich kein grosser Fan von Kirchen bin, aber diese ist wirklich ausgesprochen schoen! Ueberall Segelschiffe und Schiffsutensilien, Danksagungen fuer gelungene Ueberfahrten und Gebete fuer guten Wind oder ruhige See. Der Weg hinauf hat sich wirklich gelohnt!
Waehrend ich hier sitze, findet unten eine grosse Party statt. Mir wird zum ersten Mal wirklich bewusst, dass es Dinge gibt, aus denen ich tatsaechlich rausgewachsen bin (wenn ich jemals drin war...). Das Trinken von Bowle aus Plastikeimern, ein Hawaii-Motto und Musik zu der man ohne Schwierigkeiten einen Limbo tanzen kann (und vermutlich auch soll) gehoeren wohl zu den Dingen, die mich eher weniger in Extase bringen. Ich nehme natuerlich teil, trinke meinen Orangensaft, eben das richtig harte Zeug, und laechele innerlich ein wenig. Ja, diese Phase habe ich wohl eindeutig ueberwunden.
Spannend ist jedoch an diesem Abend, dass ich Leute treffe, die "mein" Segelschiff kennen, die an Bord waren und die das seltsame Gefuehl kennen, wenn Schuhe ploetzlich einengen. Wir reden ueber das Schiff, seine Fahrten, die Crew und das Leben an Bord. Obwohl ich nur ein paar Tage dort verbracht habe, verstehe ich das Besondere an diesem Leben ein wenig. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich die Rara Avis vermisse. Es ist schwierig zu beschreiben... Es ist wohl mehr das Zwischenmenschliche und die Verbundenheit, die man zu einem Schiff aufbaut, auf dem man Tag und Nacht gesegelt ist, das man mit den eigenen Haenden repariert und renoviert hat und auf dem man an exotische Orte gelangt ist.
Dabei faellt mir noch ein, dass ich endlich die Bilder von Bordeaux hochgeladen habe. Besser liess sich die wunderschoene Stadt bei nacht und ohne Statif nicht einfangen ;-)
Heute kam ich dazu, mir die Stadt ein wenig anzusehen. Das Monument ist hier eine Kirche, hoch auf einem Berg, von der aus jede Menge Heilige damit beschaeftigt sind, die Stadt zu schuetzen. Vor allem aber ihre Seefahrer und den Hafen! Ich muss sagen, dass ich kein grosser Fan von Kirchen bin, aber diese ist wirklich ausgesprochen schoen! Ueberall Segelschiffe und Schiffsutensilien, Danksagungen fuer gelungene Ueberfahrten und Gebete fuer guten Wind oder ruhige See. Der Weg hinauf hat sich wirklich gelohnt!
Waehrend ich hier sitze, findet unten eine grosse Party statt. Mir wird zum ersten Mal wirklich bewusst, dass es Dinge gibt, aus denen ich tatsaechlich rausgewachsen bin (wenn ich jemals drin war...). Das Trinken von Bowle aus Plastikeimern, ein Hawaii-Motto und Musik zu der man ohne Schwierigkeiten einen Limbo tanzen kann (und vermutlich auch soll) gehoeren wohl zu den Dingen, die mich eher weniger in Extase bringen. Ich nehme natuerlich teil, trinke meinen Orangensaft, eben das richtig harte Zeug, und laechele innerlich ein wenig. Ja, diese Phase habe ich wohl eindeutig ueberwunden.
Spannend ist jedoch an diesem Abend, dass ich Leute treffe, die "mein" Segelschiff kennen, die an Bord waren und die das seltsame Gefuehl kennen, wenn Schuhe ploetzlich einengen. Wir reden ueber das Schiff, seine Fahrten, die Crew und das Leben an Bord. Obwohl ich nur ein paar Tage dort verbracht habe, verstehe ich das Besondere an diesem Leben ein wenig. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich die Rara Avis vermisse. Es ist schwierig zu beschreiben... Es ist wohl mehr das Zwischenmenschliche und die Verbundenheit, die man zu einem Schiff aufbaut, auf dem man Tag und Nacht gesegelt ist, das man mit den eigenen Haenden repariert und renoviert hat und auf dem man an exotische Orte gelangt ist.
Dabei faellt mir noch ein, dass ich endlich die Bilder von Bordeaux hochgeladen habe. Besser liess sich die wunderschoene Stadt bei nacht und ohne Statif nicht einfangen ;-)
miss_natascha - 26. Sep, 23:33
